Senfausstellung feierlich eröffnet

„Düsseldorf, die Mostertstadt: Kulturgut – Heimat – Geschmack“ von dem Verein Mostertfreunde Düsseldorf e. V

Es riecht nach Tradition, Heimatliebe und einer gehörigen Portion Stadtgeschichte

 Mit einer feierlichen Eröffnungsfeier startete gestern die neue Sonderausstellung zur Düsseldorfer Mostertkultur. Im Kreise von Mitgliedern befreundeter Heimatvereine, Familienangehörigen und engen Wegbegleitern wurde ein Stück Düsseldorfer Identität gebührend im Stadtmuseum gewürdigt.

Die offizielle Eröffnung übernahm Sigrid Kleinbongartz, stellvertretende Leiterin des Stadtmuseums Düsseldorf. In ihrer gewohnt charmanten und humorvollen Art zeichnete sie den spannenden Werdegang der Ausstellung nach

Dass das Thema „Senf“ in der Landeshauptstadt weit mehr ist als nur eine Beilage, bewies die hochkarätige Gästeliste. Neben dem Düsseldorfer Ehrenbürger Albrecht Woeste und Michael Bommers, ehemaliger Inhaber der Traditionsfirmen Löwensenf und ABB.

Besonders groß war die Freude über den Besuch von Düsseldorfs Erstem Bürgermeister Josef Hinkel

 In seinem Grußwort betonte er die immense Bedeutung der  Mostertgeschichte für das kulturelle Erbe der Stadt. Hinkel fand lobende Worte für das Engagement aller Beteiligten, die diese Kultur lebendig halten, und würdigte explizit die wertvolle Arbeit des Vereins.

„Senf ist nicht wegzudenken aus unserer Stadtgeschichte. Ein großer Dank gilt jenen, die diese Tradition bewahren.“

Der 1. Vorsitzende des Vereins, Engelbert Tubes, schloss sich den warmen Worten an. Er begrüßte die geladenen Gäste und sprach all jenen seinen tiefen Dank aus, die das Projekt mit Herzblut und Tatkraft unterstützt haben.

Ein besonderer Dank gilt dem Team rund um den Senfladen Düsseldorf und Leiterin Yvonne Uhr. Sie sorgten nicht nur mit einer Runde „Senf to Go“ für das kulinarische Wohl der Gäste, sondern bereicherten die Ausstellung auch historisch. Zahlreiche Exponate aus den Archiven von Herrn Bommers und dem Senfladen schmücken ab sofort die 4 Vitrinen und laden zu einer Zeitreise ein.

Auch wenn sie nicht persönlich vor Ort sein konnten, schickten hochrangige Wegbegleiter beste Grüße. So ließen Herr Leonhardi (Firma Develey) und Lothar Hörning (Präsident des Comitee Düsseldorfer Carnevals) herzliche Glückwünsche ausrichten. Eine besondere visuelle Note verdankt die Ausstellung zudem dem Düsseldorfer Urgestein Jacques Tilly, der die Nutzung einiger seiner ikonischen Motive erlaubte.

Für eine gelungene Überraschung aus der Nachbarschaft sorgte Vereinsmitglied Jutta, Sie hatte den Kontakt zu Willibert Pauels hergestellt. Der bekannte Kabarettist („Ne Bergische Jung“) war zwar terminlich verhindert, schickte jedoch ein digitales, typisch humorvolles Videogrußwort und gab so auf seine ganz eigene Art „seinen Senf dazu“.

Die Ausstellung ist ab sofort für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger geöffnet. Ein Muss für jeden, der wissen will, warum Düsseldorf und der Mostert seit Jahrhunderten unzertrennlich sind.